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MAPATHON - 17.07.2019


Für den 17. Mapathon des Projektes kamen am 17.07.2019 in der Mannheimer Abendakademie 23 Teilnehmer*innen zusammen . 

Als letzter Mapathon vor der Sommerpause -- wir sehen uns voraussichtlich das nächste Mal am 20.09  -- wurden zwei HOT-Projekte bearbeitet:

  • #6174: Kakuma, Kenia. Im Auftrag der UNHCR hatte die französiche NGO CartONG Satellitenbilder mit entsprechenden Anweisungen zur Verfügung gestellt, um die Flüchtlingslager in Kakuma zu mappen. Vorderrangiges Ziel der UNHCR in Kakuma ist es, im Rahmen ihres Programmes WASH die Wasserversorgung (Trinkwasser, Toiletten, Abflüsse) zu sichern. In einem kurzen Video (sunten) erklärte eine Mitarbeiteren von CartONG, wie die Karten vor Ort angewandt werden.
  • #6225: Keyes Cercle, nordwestliches Mali. Das niederländische Rote Kreuz ist hier engagiert. Leider wird der globale Klimawandel immer stärker spürbar. Es ist daher notwendig, die lokale Bevölkerung auf die immer deutlicheren Auswirkungen vorzubereiten. Dadurch kann ihre "Widerstandskraft" gestärkt werden. Dafür sind detaillierte Karten der Gegend essentiell um z.B. eine optimale Verwaltung der Ressourcen des Senegalflusses zu ermöglichen. Auf dieser Weise kann die Zukunft der Landwirtschaft besser gesichert werden.

Bevor das Kartografieren losging, wurde eine kürze Einführung in die Mapping-Software JOSM angeboten. Auch wenn dieses Programm eine etwas steilere Lernkurve bei Mappinganfängern hat, erhöht seine Anwendung sehr die Produktivität. Das Mappen macht dann einfach mehr Spaß, weil man viel schneller vorankommt. Informationen zu JOSM für Anfänger sind auch auf unserer Website verfügbar. Etwas fortgeschrittenere Benutzer können hier nachschauen.

Unser Dank geht noch einmal an die Mannheimer Abendakademie, die ihre Räume dem Projekt zur Verfügung stellte.


Mapping im Flüchtlingslager: Kakuma, Kenia - UNHCR (EN)