WILLKOMMEN

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Das Projekt MANNHEIMER MAPATHONS ("MAMAPA") hat zwei Hauptziele: erstens, die Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu unterstützen und zweitens, einen Beitrag im Kontext internationaler, humanitärer Hilfe  zu leisten.

Praktische Einführung in einige Methoden der modernen, humanitären Kartographie werden den teilnehmenden Migrantinnen und Migranten -- bei einer Serie von lokal organisierten Mapathon "Events" -- angeboten. Dadurch werden beide Projektziele gleichzeitig gefördert. Ein Mapathon ist eine bewährte Methode zur Unterstützung internationaler Einsätze -- wo immer sich Menschen in Not befinden.

Aus mehreren Gründen kann die ehrenamtliche Beteiligung an einem Mapathon von Vorteil sein.

  • Die Teilnahme bietet eine direkte Begegnung mit der Geographie und führt dadurch zu einem erhöhten Bewusstsein über die Erde, ihren Raum und Zustand.
  • Der/Die Teilnehmer/in bekommt einen Einblick in die moderne Kartographie. Dies erfolgt durch “hands-on” Praxis mit fachspezifischer Software.
  • Teilnehmer haben eine Chance, ihre gewonnenen Kenntnisse zu vertiefen in dem sie mehrmals dabei sind und dadurch noch mehr über die Computer-Kartographie (und IT im Allgemeinen) erfahren. Dies könnte sogar ein erster Karriereschritt (in einem sehr dynamisch wachsenden Wirtschaftzweig) sein.
  • Die konkrete Arbeit, die mittels der Kartierung geleistet wird, ist ein bedeutender humanitärer Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingung der Menschen in den kartierten Gebieten.
  • Die Teilnahme an einem Mapathon ist eine Gelegenheit sowohl für erhöhte soziale Integration als auch für die Anwendung und Verbesserung der eigenen Sprachkompetenz.
  • Bei den Mapathons werden alle Aktivitäten am Computer im Tandem geleistet: d.h. Einheimische und Migranten kartografieren zusammen. Dies trägt zum Abbau von Vorurteilen und stereotypischen Denken bei und stärkt gegenseitiges Vertrauen.

Ein wichtiges Element der Projektidee ist, dass die Teilnehmenden möglichst einen persönlichen Bezug zu den Gebieten haben, die während des Mapathons kartiert werden. Dies könnte geschehen durch die gewählte Problematik (z.B. Kartieren von Orten überall auf der Welt, wo sich Flüchtlinge befinden) aber auch, in dem man sich auf eine Gegend in den Herkunftsländern der Teilnehmer/innen fokussiert. Dadurch wird der humanitäre Beitrag des Mapathons unmittelbar verdeutlicht.

Das Projekt wird von CartONG, eine französische NGO in Chambéry (FR), unterstützt. CartONG hat über 10 Jahre Erfahrung im Bereich der Humanitären- und Entwicklungs-Kartographie. Auch in der Rhein-Neckar Region findet das Projekt MANNHEIMER MAPATHONS Zustimmung. Die Projektleitung arbeitet mit dem Goethe Institut, dem Intérnationalen Bund und der Mannheimer Abendakademie zusammen.  Letztere hat auf großzügige Art und Weise ihre räumliche und IT Infrastruktur dem Projekt zur Verfügung gestellt. Das Engagement des Kollektivs DisasterMappers (Geographisches Institut der Universität Heidelberg) stärkt die didaktischen Aspekte der Mapathons. Auf kommunaler Ebene haben die Integrationsbeauftragten von Mannheim und Ludwigshafen viel zum Projekterfolg beigetragen.


Anschauen: What is a Mapathon? (EN)